The Kangaroo Song.
Liebes Reisetagebuch,
Vielleicht waere alles anders gekommen, wenn ich nicht den Kopf zum Fenster hinaus gestreckt haette. Aber im Outback, da gibt es so viele kleine Fliegen, dass du dir ein Fliegennetz ueber den Kopf stuelpen musst, damit dir die Fliegen nicht in Nase und Ohren gleichzeitig hineinkommen. Im Bus hab ich aber kein Fliegennetz aufgehabt. Und natuerlich trotzdem Fliegen im Bus. Und da hab ich mir gedacht, nuetzt du die Gelegenheit, dass du am Fenster sitzt, und streckst den Kopf hinaus, dann bist du die Fliegen los. Sehr clever. Weil dann bin ich hauptsaechlich meine Sonnenbrille los gewesen. Und weil du im Outback hunderte Kilometer fahren kannst, bis du eine Kurve siehst, kannst du natuerlich auch ganz schoen dahinfetzen.
An dem Ganzen kannst du schon merken, was das fuer eine leere Gegend ist. Und bis der Bus stehen geblieben ist, war die Sonnenbrille natuerlich schon wieder weit weg. Und wirklich, wie ich ausgestiegen bin und in Richtung Brille gelaufen bin: Gewaltiges Gefuehl. Weil keine Berge keine Zivilisation, fast keine Vegetation, keine Kurven, gar nichts. Also links nichts, rechts nichts, vor dir nichts und hinter dir nichts. Nur oranges Land, blauer Himmel und dazwischen der Bus.
Und vor dieser Kulisse sind wir in sechs Tagen 2500 Kilometer gefahren. Wenn du den Atlas aufschlaegst: Von der Mitte bis zur Suedkueste. Geschlafen haben wir unter freiem Sternenhimmel, gegessen haben wir Kaenguruhs, gesungen und gelacht haben wir wie auf einem Schulausflug.

Das ist ein Aussichtspunkt auf den Uluru gewesen. Das lustige ist, dass du eigentlich von fast ueberall eine Aussicht auf diesen Riesenstein hast, weil ja daneben nicht viel ist.
Und warum sage ich jetzt singen? Weil ich hab mir eine Ukulele gekauft. Das ist eine kleine Gitarre und auf englisch sagt man Jukulili. Und da kannst du jetzt gleich was hoeren von meiner Jukulili:
Song Title: The Kangaroo Song.
Interpret: Danny River & The Olgas.
Recorded: By Panasonic Herbs In Cannon Street Studios.
Inclusive: Nationalities Bonus Track.
Thanks to danish Lasse and the rest.





a wahnsinn – wia da angus young in seine bestn
tog reißt du die riffs oba – jetzt brauchst nur no
an gschaidn verstärker.
maki
März 5, 2009 um 12:01 pm
jah rasta. i merk du bist beinohe vollends.
i bin stoiz af di. und a auf dei liadl. des erinnat mi a weng an rasta is going to canbera, canbera in australia.
ois guade weiterhin. da alux kummt eh boid zu dia.
DaBass
März 5, 2009 um 6:07 pm
hahaha, punkrocksteiner, du taugst ma. du host as drauf!
und des mim verstaerker hob i ma a scho uebalegt. da angus is eh neamma da jingste ..
danuel
März 6, 2009 um 2:09 am
geile lyrics… i hob scho mit EMI und Sony music gsprochen. beide interessiert. fürs erste wäre nur a Europa Asien Tournee geplant – natürlich mit verstärker
kommissar
März 6, 2009 um 8:19 am
Servas Danuel!
Mei, deis Lied steht scha ganz oben auf meiner Hitliste. Hoffentlich bleibst du kein “One Hit Wonder”.
Wie wor dei Lauf? Bist eh net eingangen? I hob da eh die Daumen gedruckt – wor nämli woch – Jetlag
An schenen Gruss aus der Veitsch. Silke
Silke
März 7, 2009 um 11:00 am
Greets!
Dein Song ist inzwischen unter den Top-30 in den Ö3 Hörercharts. Hab’ deshalb gleich mal die Managerrolle übernommen und dir eine Teilnahme bei den nächsten Starmania gesichert – quasi “WildCard”.
Zum Laufen: Kannst ja schon mal brav bei Wettkämpfen trainieren, aber Show Down gibts eh wieder erst am Wien Marathon. Alle restlichen Punkte zählen nichts für den internen Gesamtweltcup :)
Stephan
März 7, 2009 um 11:08 am
kommissar, du hast es als erster geschafft, mit deinem kommentar in den spam-filter zu kommen. und natuerlich, spam hat bei mir nix verlorn.
der lauf war gewaltig .. das muss man noch getrennt behandeln.
und auf starmania pfeiff ich ;) ich bin ein echter singer & songwriter, der keine castingshows braucht.
danuel
März 7, 2009 um 1:35 pm
dude, far away!
hawarar, in der Ferne!
since when are u able to sing!?
bitte, seit waun kaunst du singen!?
natürlich!! ohne “Nationalities Bonus Track” geht in der globalisierten welt des 21. jahrhunderts rein gar nichts mehr!
when kangaroo is speaking, white man listen
März 7, 2009 um 2:11 pm
Begrüße!
I woa jetzt fast a wochn krank und hob dabei lutschend und schmierend soviel eukalypthusöl zu mir gnommen wie a trächtiger koala (damit wär der australien übergang hergestellt). deshalb hab i a dei musikvideo erst jetzt gsehn. optisch schaut des schon sehr Bob-Dylan-mäßig aus. wie is akkustisch find kann i no net sagen, weil i den musik-mach-knopf bei meiner “schreibmaschin” no net ausfindig gmacht hab.
Begrüße wieder!
Leisti
März 11, 2009 um 4:33 pm