Die verträumte shaking Kokosnuss.
Reisetagebuch: Und jetzt?
Danuel: Jetzt ist es aus.
Reisetagebuch: Mmh, ich bin ein bisschen traurig.
Danuel: Das ist ganz normal, liebes Reisetagebuch. Aber zum Abschluss erzähl’ ich dir noch eine Geschichte. Und das ist die Geschichte:
Eines Morgens knallte die Kokosnuss auf das Regendach aus Wellblech und fiel sanft in den weißen Sand. Sie hatte große, helle Augen und einen großen, runden Kopf, während der restliche Koerper eher klein und schmächtig ausfiel. Die schwarzen Möwen spielten mit dem Wind und im Wasser lernte eine Fischmutter ihren Kindern richtiges Atmen. Die Kokosnuss sah das alles mit großem Vergnügen und weil sie so verträumt war und gern tanzte, nannte sie jeder die verträumte shaking Kokosnuss.
“Was machst du da unten?” fragte die faule Kokosnuss.
“Ich mache eine Weltreise”, sagte die verträumte shaking Kokosnuss.
“Waaas?” schrie die faule Kokosnuss. “Du haust einfach ab .. Das ist wieder typisch. Außerdem gibt es hier genug zu tun!”
Die verträumte shaking Kokosnuss ließ sich nicht beirren und als sie die Heimat verließ, spielte die Kokosnussblaskapelle den Abschiedswalzer, die Hare-Krishna-Kokosnüsse sangen Hare Krishna, die Kokosnussgeschäftsleute gaben ihr eine Karte mit, mit der sie überall Geld abheben würde können und die Marathonkokosnuss sagte: “Ich werde dich stoppen!”
Die verträumte shaking Kokosnuss sagte “Auf Wiedersehen” und ließ sich einfach treiben. Wenn sie müde war, schlief sie, wenn sie hungrig war, aß sie und wenn ihr langweilig war, rauchte sie eine Zigarette und träumte.
Dann traf die verträumte shaking Kokosnuss die laute Rakete. Die laute Rakete war so laut und aktiv, dass unsere Kokosnuss gar keinen Möglichkeit hatte, viel zu sagen – vielleicht kommentieren oder bestätigen, aber nicht viel mehr. Und das war eine sehr intensive Zeit für die Kokosnuss, weil wenn die Rakete fröhlich war, war sie so fröhlich, dass auch alle anderen fröhlich waren. Wenn sie aber traurig war, und dazwischen gab es nichts, war sie so traurig, dass auch alle anderen traurig wurden. Aus dem Kopf der lauten Rakete strömte alles ungefiltert in alle anderen und die Kokosnuss wußte gar nicht, ob sie mit der lauten Rakete mitfühlen sollte oder ob sie es ihr gleich tun sollte, und auch alles nach außen tragen sollte.
Dann sah die verträumte shaking Kokosnuss so beeindruckende Berge, dass sie dachte: “Das ist wohl was vom Schönsten, was du auf dieser Welt sehen kannst.” Die Wälder waren so dicht und grün, dass sie für die morgentlichen Wolken wie ein riesiges Bett wirkten, und während die die Bäume versuchten, so weit es geht die Hänge hinauf zu klettern, war die Spitze nur mehr weiß und mit Schnee bedeckt.
Am Fuße dieser Berge traf die verträumte shaking Kokosnuss, du wirst es nicht glauben, eine andere Kokosnus, die ebenfalls auf Reisen war. Die verträumte shaking Kokosnuss sagte: “Hallo! Was ist deine Lieblingsfarbe?”
“Hallo! Meine Lieblingsfarbe ist gelb. Und deine?” antwortete die andere Kokosnuss.
“Meine Lieblingsfarbe ist auch gelb”, sagte die verträumte shaking Kokosnuss und dann verabschiedeten sich die beiden freundlich und gingen wieder getrennte Wege.
Dann traf die verträumte shaking Kokosnuss den dummen Sockenverkäufer. Und was unseren Helden faszinierte, war nicht seine augenscheinliche Dummheit, sondern, und das mag vielleicht zusammenhängen, dass er alles glaubte, was ihm gesagt wurde. Als man ihm sagte “Verkaufe deine Socken nicht! Sie sind von unterdrückter Kinderhand gemacht”, hörte er damit auf und trug die Botschaft überzeugt weiter. Als man ihm sagte “Verkaufe diese Socken! Sie schaffen Arbeit”, sagte er “Das stimmt!” und fing sofort damit an. Die Kokosnuss dachte sich: “Was für ein Geschenk, nicht dumm zu sein!” und war sich im selben Moment schon wieder unsicher, ob es wirklich ein Geschenk ist.
Dann fuhr die verträumte shaking Kokosnuss mit dem Boot einen Fluss entlang. Die Kokosnuss fühlte sich sehr wohl und sagte sich: “Ich mag den Fluss. Er macht so ein übersichtliches Bild, ist trotzdem ständig in Bewegung und bildet einen schönen Kontrast zum Ufer und dem, was dahinter kommt. Über den Fluss führte eine Brücke und als die Kokosnuss unten durchfuhr, fuhr oben gerade ein Pärchen mit dem Fahrrad vorbei: Die schweizer Alpenmilchschokolade und die weiße Hibiskusblume. Leider fiel die Hibiskusblume vom Gepächsträger und verletzte sich am Ellbogen.
Dann traf die verträumte shaking Kokosnuss das Pferd mit dem langen Schwanz und fragte es: “Was machst du?”
“Ich trainiere”, sagte das Pferd.
“Wofür denn?”
“Ich will Pornostar werden. Aber es ist schwierig, und ich muss viel trainieren.”
Und die Kokosnuss sagte: “Ich bewundere die Überzeugung und Willenskraft, mit der du dein Ziel verfolgst. Alles Gute!”
Und siehst du, das ist ein Wesenszug, den ich an der verträumte shaking Kokosnuss sehr schätze. Dieses Aufgeschlossensein, auch zu Exoten.
Reisetagebuch: Mmh.
Danuel: Dann traf die verträumte shaking Kokosnuss den hässlichen Kondor und reiste eine Zeit lang mit ihm herum. Dabei erzählte die Kokosnuss viel von ihren Theorien, während der Kondor sorgfältig zuhörte und stolz war, einen so gebildeten Freund gefunden zu haben. In Gesellschaft mit anderen erzählte der hässliche Kondor gerne von diesen Theorien, die er als die seinen betrachtete. Die Kokosnuss dachte sich “Der Kondor erzählt meine Theorien. Aus meiner Warte ist das unfair. Aber vielleicht sind das egoistische Gedanken von mir.” Nach einigen Wochen, in denen der Kondor sich immer wieder mit den Theorien gerühmt hatte und sich außerdem jedes Essen von unserer Kokosnuss zahlen hatte lassen, sagte die Kokosnuss: “Verstehe mich bitte nicht falsch, aber ich finde, du handelst manchmal egoistisch.”
“Wieso egoistisch?” antwortete der Kondor. “Wir sind doch gute Freunde, oder? Und gute Freunde sollten sich alles teilen. Deswegen ist es selbstverständlich, dass du deine Theorien und dein Geld mit mir teilst.”
“Du hast vollkommen Recht”, entgegnete unser Held, “und ich bin sehr froh, dein Freund zu sein und deinen weisen Worten lauschen zu dürfen.”
Dann kam die verträumte shaking Kokosnuss in Länder, in denen es keinen Luxus gab und die Leute sehr arm waren. “Von dieser Armut hab ich schon viel gehört”, dachte sich die Kokosnuss, “aber wenn man es selbst sieht, wird es real und es ist kein Zeitungsartikel mehr.” Und überall liefen Kinder barfuß am Straßenrand herum und verkauften ihre Sachen mit einem Selbstbewusstsein wie Großunternehmer.
Dann traf die verträumte shaking Kokosnuss den wilden Stürmer. Der wilde Stürmer war kräftig gebaut und hatte ein charmantes Lächeln. Und er hatte ein Problem.
“Ich bin krank”, begann er zu erzählen. “Ich muss die ganze Zeit an Frauen denken. Und hör’ zu,” drängte der wilde Stürmer, “weil es ist ganz schlimm. Sämtliche Beziehungen sind zu Ende gegangen, weil ich nicht monogam sein kann. Der Grund allen Übels liegt nämlich darin, dass ich mir bei jeder Frau, die ich sehe, vorstellen muss, wie sie nackt aussieht. Das ist bei der Kleidung von den Frauen heute gar nicht mehr schwer, aber es gibt immer noch einen Rest, den du dir nur mit deiner Vorstellungskraft ausmalen kannst. Und genau diesen kleinen Teil Fantasie Realität werden zu lassen, das ist dann meine ganze Motivation. Und es hört nicht auf!”
“Oje, das hab ich auch schon gehabt. Aber bei mir hat es aufgehört, dieser Becher ist getrunken. Und du wirst sehen, es wird sich auch bei dir legen”, sagte die Kokosnuss.
“Danke liebe Kokosnuss!” sagte der wilde Stürmer. “Es hat gut getan, mit dir zu reden.”
Dann sah die verträumte shaking Kokosnuss ein so schönes Lama-Mädchen, dass es sie fast umgehauen hat. Vielleicht war es auch die Anwesenheit vom wilden Stürmer, dass auf einmal so viele Frauen da waren. Auf jeden Fall lächelte unsere Kokosnuss das schöne Mädchen eine Zeit lang an, bevor es den Mut fasste, sie anzusprechen:
“Ich möchte mich bestimmt nicht aufdrängen, Fräulein, aber Ihre Schönheit hat mich fast umgehauen und ich würde Sie gerne kennenlernen.”
“Sie zittern ja!” sagte das schöne Lama-Mädchen.
“Oh, Sie haben es gleich bemerkt”, entgegnete die Kokosnuss und war entzückt, dass das Mädchen so gescheit war, weil das kann bei aller Schönheit niemals schaden. “Sie haben es gleich erraten, mit wem Sie es zu tun haben. Meine Schüchternheit erlaubt es mir selten, mit so schönen Mädchen, wie Sie es sind, in Kontakt zu treten und ich bin mehr als außer mir, dass ich in diesem Moment mit Ihnen spreche.” Die Kokosnuss versuchte, so ehrlich wie möglich zu sein, damit es zu keinen Missverständnissen kommen konnte. Weil das passiert heute oft, wenn eine Kokosnuss und eine Lama-Mädchen zusammenkommen.
“Hören Sie”, sagte das Mädchen. “Es spricht überhaupt nichts dagegen, dass wir uns kennenlernen, aber Sie müssen mir Zweierlei versprechen. Sie müssen mir versprechen, dass Sie sich nicht in mich verlieben und dass Sie sich damit zufrieden geben, es bei einem rein platonischen Verhältnis zu belassen.”
“Ich verspreche es hoch und heilig Fräulein”, sagte unser Held. “Und ich will bestimmt nicht aufringlich erscheinen, aber eine Frage hätte ich schon. Weil es ist so beschaffen, dass jeder Mensch pro Tag ein gewisses Kontingent an Streicheleinheiten braucht und ich will mich bestimmt nicht aufdrängen und es ist keineswegs so, dass ich mir irgendetwas erhoffe, aber ich würde Ihnen gerne diese so wichtigen Streicheleinheiten schenken, die jeder Mensch braucht.”
Das schöne Mädchen stimmte zögerlich zu und sie unterhielten sich gut und unsere Kokosnuss streichelte das Lama-Mädchen. Und als sich der wilde Stürmer an den Tisch setzte, ist etwas interessantes passiert. Als das Lama-Mädchen sah, wie gut die verträumte shaking Kokosnuss mit dem wilden Stürmer umging, begann sie, unsere Kokosnuss zu streicheln. Und als Außenstehender konntest du zu diesem Zeitpunkt ganz gut sehen, dass das Lama-Mädchen begann, Gefallen an der harten, haarigen Schale der Kokosnus zu finden. Und zwei Rotweinflaschen später haben sie Liebe gemacht und die verträumte shaking Kokosnuss dachte sich: “Zwei Flaschen Rotwein und schon hab ich ein Versprechen gebrochen.”
Dann hatte die verträumte shaking Kokosnuss es satt, eine Kokosnuss zu sein und verwandelte sich in eine Gitarre. Sie ließ sich einen Bart wachsen und begann, Lieder zu schreiben. Und als die verträumte shaking Gitarre im Park saß und sang, kam auf einmal ein Pferd dahergeritten. Es strahlte und glänzte und die Haare wehten im Wind. Es war das Pferd mit dem langen Schwanz und es schrie “Hurra, Hurra, ich bin ein Pornostar!”
Und die verträumte shaking Gitarre spielte einen D7-Akkord und sang “Bravo! Bravo!”.
Dann war die verträumte shaking Kokosnuss wieder eine Kokosnuss und kam in das Land des heiligen Bergs. Dort sah die Kokosnuss, dass das Land gespalten war. Für die eine Hälfte der Einwohner war der heilige Berg rot und sie kämpften für das Land des heiligen roten Bergs, und für die andere Hälfte der Einwohner war der heilige Berg blau und sie kämpften für das Land des heiligen blauen Bergs. Unsere Kokosnuss sah sich alles genau an und erkannte, dass der Berg in der Tat von der einen Seite rot schien, von der anderen blau und dass es wohl eines großen Schritts bedürfe, die Streitigkeiten zu überwinden und ein friedliches Land zu schaffen. Dann hörte die Kokosnuss, dass im Meer vor dem Land eine kleine Insel liegen soll. Die See dort sei aber so unruhig, dass es noch niemandem gelang, auf die Insel zu kommen. Die tollkühne verträumte shaking Kokosnuss überlegte nicht lange und nahm einfach den nächsten Regenbogen und spazierte auf den wunderschönen, klaren Farben hinüber auf die Insel. Dort angekommen blickte sie zurück auf das Land und sah den heiligen Berg. Und der heilige Berg war violett. Die Kokosnuss schüttelte kurz den Kopf und beschloss weiterzuziehen.
Reisetagebuch: Und sie hat den Einwohnern vom Land des heiligen Bergs gar nichts gesagt?
Danuel: Nein, hat sie nicht. Das hat mich anfangs auch verwundert, aber ich denke, es war ihr einerseits zu gefährlich und andererseits wollte sie vielleicht von außen nicht eingreifen, weil sie dachte, solche Konflikte lösen sich nie, wenn nicht von innen.
Reisetagebuch: Mmh.
Danuel: Auf jeden Fall nahm die verträumte shaking Kokosnuss dann das nächste Schiff und fuhr weiter. Und jetzt wird du sagen, dass die Geschichte an dieser Stelle unrealistisch ist, weil zuerst immer unruhige See und dann kommt auf einmal ein Schiff daher. Und ich muss zugeben, da hatte die Kokosnuss wirklich Glück, dass da auf einmal ein Schiff dahergekommen ist. Aber es war es war keine angenehme Fahrt, das kannst du mir glauben, weil die Kokosnuss musste sich gleich ein paar mal übergeben.
Dann kam die verträumte shaking Kokosnuss in eine Stadt, durch die ein Fluss führte. Am Ufer des Flusses gab es schöne Parkanlagen und auch sonst war alles perfekt arrangiert, wie zum Beispiel die Promenade von zahlreichen netten Cafes gesäumt war. Das erste Cafe hieß “Erstes Cafe”, das zweite Cafe hieß “Zweites Cafe” und das ging so weiter bis zum Cafe mit dem Namen “Siebentes Cafe”. Und als unser Held zum Siebenten Cafe kam, sah er sie. Ihr Name war Ini und sie sah genau so aus und bewegte sich genau so, wie er es sich immer für eine Frau erträumt hatte. Und weil in diesem Moment sein Lieblingslied ertönte – How many cafes must a man walk down von Bob Tulln – und sieben seine Lieblingszahl war, dachte er an Platon. In Platons “Symposion” beschreibt der Komödiendichter Aristophanes nämlich, dass es ursprünglich nur Kugelmenschen gab, die dann von den Göttern aus Angst vor deren Kraft geteilt wurden und dass seither lauter Hälften herumrennen, die nach ihrer zweiten Hälfte suchen. Und deswegen dachte die verträumte shaking Kokosnuss in diesem Moment:
“Die Ini und ich, wir waren früher eins. Ein ganzes Kokosnussini. Und dann haben die Götter uns geteilt und jetzt, endlich, hab ich sie wiedergefunden.”
Und weil unser Held schon das schöne Lama-Mädchen so erfolgreich erobert hatte, ging er hin und sagte: “Hallo Ini, ich bins. Deine zweite Hälfte. Die verträumte shaking Kokosnuss. Ich bin froh, dass wir uns gefunden haben.”
Die Ini wiederum war nicht so begeistert und fühlte sich irgendwie belästigt und gab der verträumten shaking Kokosnuss eine mit, dass im Inneren der Kokosnuss gleich alles ganz schlecht wurde.
Dann kam die verträumte shaking Kokosnuss in ein Städtchen, in dem sie sich so wohl fühlte, dass sie sich dachte, hier atmet man nicht Sauerstoff, sondern Glückshormone. Die Kokosnuss redete mit vielen Menschen und alle waren tolerant und kreativ. Dort traf die verträumte shaking Kokosnuss den lässigen Hund. Und der lässige Hund war so ein lässiger Hund, dass es der Kokosnuss viel Spass machte, mit ihr zu reden. Der lässige Hund schien außerdem Gedanken lesen zu können, denn er verstand jeden, mit dem er sprach, auf Anhieb und wusste immer im richtigen Moment das Richtige zu sagen. Sie zogen zusammen um die Häuser und hörten sich Live-Musik an. Die verträumte shaking Kokosnuss tanzte und der lässige Hund tanzte nicht, er war auch so lässig.
Dann hatte die verträumte shaking Kokosnuss genug Landschaften, Kulturen und Menschen kennengelernt und beschloß, nach Hause zu fahren. Unser Held ging noch einmal aufs Klo und sah, dass er in letzter Zeit zu wenig Wasser getrunken hatte. Das zeigte ihm der so genannte Urin-Index. Und als die Kokosnuss den gelben Urin sah, musste sie noch einmal an die andere reisende Kokosnuss denken uns sagte sich: “Eine nette Bekanntschaft!”.
Dann kam die verträumte shaking Kokosnuss nach Hause und die Kokosnussblaskapelle spielte einen Marsch, die Hare-Krishna-Kokosnüsse sangen Hare-Krishna, die Kokosnussgeschäftsleute machten eine Abrechnung und die Marathonkokosnuss sagte: “128 Tage, 2 Stunden und 10 Minuten!”
Das ist die Geschichte.
Reisetagebuch: Und was ist die Moral von der Geschichte?
Danuel: Was meinst du?
Reisetagebuch: Naja, jede Geschichte braucht doch eine Moral, einen Grund, warum man sie erzählt.
Danuel: Ich finde nicht. Erstens weiß ich einfach nicht mehr von der verträumten shaking Kokosnuss und zweitens finde ich Geschichten mit Moral manchmal sogar gefährlich. Die Moral muss schon ein jeder selbst finden.
Reisetagebuch: Mmh. Und inwiefern ist die Geschichte autobiographisch?
Danuel: Bei dir bleibt ja nichts ungefragt. Ich muss natürlich zugeben, dass man alles, was man in einer Geschichte schreibt, schon in irgendeiner Form erlebt haben muss. Aber in einer Geschichte kann man Grenzen überschreiten, die man in Wirklichkeit gar nicht erreicht hat. Und vieles ist in der Realität ohnehin doppelt so fad als in einer Geschichte.
Reisetagebuch: Dann sag ich Danke für die Geschichte und wünsch die Alles Gute! Ich werde dich vermissen.
Danuel: Ich dich auch.
Reisetagebuch: Viele Bussis.
Danuel: Viele Bussis.










¡muchas gracias!
für die letzten 5 Wochen und für deine immer aufheiternden Geschichten und Reisetagebucheinträge.
Kafkafim
El Maximo Líder Alux
alux
April 13, 2009 um 2:02 pm
nette geschichte, die du da an jedem preisgibst. möglicherweise kriag i dei bei meiner matura vorglegt und muas interpretieren. deis warad a hetz! vor allem deis mitn kokusnussini – feiste gaude ned :D – owa es is natürlich ned ois spaßig, (mecht i an dieser stelle anmerken), weil die blogs wean ma schon obgehen. OWA i werd dei sicha ned so vermissen, wie i die in die letzten boa monat vermisst hob und deshalb mochst ma du die greßte freud dast wieda do bist … a wennst no in wean bist, bist jo sozusagen in da heimat. Mürzsteg hot gaunze 128 tog auf die gwoatet – in freudiger erwartung die zeit verbracht.
jakob
April 13, 2009 um 5:51 pm
dounke jungs! i konns no übahaupt ned fassen, dass i wieda a eigene wohnung hob und dass ma des wossa, wos aus da leitung kummt, trinkn koun!
danuel
April 14, 2009 um 2:51 pm
Hab immer wieder bisschen was gelesen und mein Fernweh gestillt (oder es zumindest versucht…) Danke also an dieser Stelle für die so schön geschriebenen Berichte und auch die letzte Geschichte – die war besonders toll! Ich mag sowas…
Alles Liebe von der Klampfl-Cousine
Nora
Nora
Mai 8, 2009 um 4:03 pm